| Beim diesjährigen Jubiläumslauf rund um die Löwenburg ging ein ASV-Quartett am Start und bewältigte die 15,6 km lange Strecke mit insgesamt 400 HM erfolgreich. Hier die Ergebnisse, wobei Marius außer Konkurrenz das Rennen beendete: Wolfgang Moses in 1:07:40 h, AK13 Ines Marquardt in 1:08:27 h, AK1 und 2. Frau Sergej Dachtler in 1:09:50 h, AK 13 Daniela Kösler in 1:16:43 h, AK 3 Marius Keil in 1:19:14 Fazit: Toller Lauf mit “Höhen und Tiefen” und Zieleinlauf am Panoramafreibad Lemmerz in Königswinter, das Schwimmen eingeladen hatte….:-) Habe mich selber weichgekocht. Irgendwie war ich nach ca. 4 km mit Wolfgang und Ines völlig fertig und bin spontan an einer Weggabelung aus dem Rennen raus. Nach dem Ausruhen und Dehnen wollte ich wieder zurück zum Start/Zielbereich, aber es kamen immer noch Läufer, so dass ich dann trainingsmässig noch mitgelaufen bin. Für die Anderen lief es super, nur die MTBiker hatten keinen guten Tag. Eingestellt von:Marius Keil am Montag, den 19.09.2011 um 14:28:45 Uhr Antwort auf: 10. Löwenburglauf 2011 Man wird auch noch nach dem 100. Wettkampf immer wieder um eine Erfahrung reicher, nicht wahr Marius ? ;-) Passend zum Saisonabschluß haben sich unsere Körpwer schon auf Winterschlaf eingestellt!!! Damit wir im neuen Jahr auch wieder frisch und munter an der Startlinie stehen können…. Eingestellt von:Daniela Kösler am Montag, den 19.09.2011 um 18:18:47 Uhr Ines und Wolfgang im Ziel | |
Mittwoch, 21. September 2011
Löwenburglauf 2011
Der Löwenburglauf hat innerhalb kurzer Zeit in der Laufszene zwischen Köln und Koblenz große Resonanz gefunden. Die Strecke zwischen Drachenfels und Löwenburg bietet nicht nur ambitionierten Läuferinnen und Läufern eine besondere Herausforderung - auch gut trainierte "Einsteiger" können auf dem interessanten Kurs mit persönlichen Bestzeiten rechnen. Ein eingespieltes Orga-Team sorgt für eine gut präparierte Strecke, präzise Zeitnahme und großzügige Verpflegung an mehreren Stellen.
Montag, 15. August 2011
Gegen "wilde Tiere" und Regenschauer
Kleines Langdistanz - Abenteuer in der Tschechischen Republik
Am Vortag hatten Frank und ich während unserer Radausfahrt bei schönem Wetter eine Begegnung mit einer Schlange. Ich dachte ja, sie wäre schon überfahren worden. Doch als sie Frank sah, ging sie erstmal in Drohhaltung, bevor sie sich vom warmen Asphalt schlängelte.
Nicht die Uhr weckte mich am Renntag, sondern ein sonderbares Prasseln. Es war der erste Regenschauer von vielen, meist mit Windbegleitung und gemeinerweise auch mit ein paar Sonnenstrahlen, damit man auch nicht vergißt, wie toll es hätte sein können. Die Startgruppe war sehr übersichtlich, so um die 60 Teilnehmer. Man checkte praktisch 1 Std. vor dem Start ein. Das Schwimmen war so entspannt, wie ich es noch nie erlebt habe, keine Prügel, kein permanentes „auf die Füße schlagen“. Zweimal hatten wir einen Landgang am Strand, den ich immer nutzte, um an eine Gruppe vor mir heranzukommen. Das einzigste Problem beim Schwimen war, dass man dauernd überlegte, was ziehe ich beim Radfahren an, Weste ? Regenjacke ? ...
Zum Glück entschied ich mich für Franks Regenjacke und ließ sie die gesamte Radstrecke an. Die Radstrecke (3 Rd) mit ihren 2500 HM war nicht gesperrt, aber es gab wenig Verkehr und die Bedingungen waren ja für Alle gleich. Gut, bei einer Ortsdurchfahrt musste man ein „Mantra“ permanent wiederholen :
Nein, ich habe kein Carbon – Rad, mein Rad ist aus massivem Stahl. Dannach wurde man belohnt mit einer traumhaften Strecke auf gutem Asphalt. Ihr könnt euch denken, dass bei der selektiven Radstrecke und der kleinen Teilnehmerschar „Windschattenfahren“ kaum möglich war. Es gab auch keinen Wettkampfrichter auf dem Motorrad. Ich sah nur sportlich, faires Verhalten der Triathleten.
Auf einer der steilsten Abfahrten traf mich etwas sehr schmerzhaftes an der Stirn. Es war vermutlich eine Wespe oder Biene, die mir direkt zwischen den Augen in die Stirn stach. Ich merkte , wie alles sofort anschwoll und hatte schon Angst, das mein Sehvermögen etwas beeinträchtigt werden könnte. Frank tauchte plötzlich auf einer breiten Straße in „Tour de France – Manier“ im Auto neben mir auf und überlegte, aus welcher Raumschiff Enterprise-Serie er mich wohl kennen würde. Zum Glück kühlten die Regenschauer die Schwellung, so dass ich ohne Brille laufen konnte, um nicht die wenigen, aber herzlichen Zuschauer zu verschrecken. Die angeblich flache Laufstrecke (3 Rd) zwang mich in der 2. Rd einen kleinen Hügel hoch zu gehen und mir auch mal mehr Zeit an der Verpflegungsstelle zu lassen. Mit Franks toller Betreuung und Motivation schaffte ich es noch unter 11 Std. zu bleiben.
14 Keil Marius M_M50 1 ASV Köln Triathlon 10:58:38 01:03:52 / 02:44 / 5:57:33 / 02:17 / 03:52:11
Dienstag, 28. Juni 2011
Zugspitzultratrail 2011
Marius, Wolfgang und Thomas beim Zugspitz Ultratrail.
Einmal um das Wettersteingebirge - sprich die Zugspitze - in einem Lauf. Das ist der Zugspitz Ultratrail, dem sich Marius Keil, Wolfgang Moses und Thomas Hox gestellt haben.
Ich bin körperlich und mental noch völlig fertig vom Zugspitzultratrail (101 km, 5474 HM). Wir starteten zu dritt, Thomas Hox, Wolfgang Moses und ich. Thomas lief ca. 50 km mit 3100 HM und stieg dann aus. Nach ca. 1 Std. ausruhen auf einer Hütte und Abtransport durch die Bergwacht zur nächsten Verpflegungsstelle war er wieder gut drauf und ist immer noch begeisterter Trailrunfan. Wolfgang und ich schafften die Distanz: Wolfgang – Master Men 68. – 19:19:40 (Std./Min./Sec.) und Marius – Senior Master Men 16. – 18:55:03 (Std./Min./Sec.).
Die Strecke war härter als ich dachte, besonders einige Abstiege. Der Hammer war der letzte Abstieg (ca. 1200 HM) nach 90 km auf einen nassen, rutschigen Steig, wo bei mir jeder Schritt schmerzte und laufen gar nicht mehr möglich war. Zum Glück kamen wir auf den letzten 2 Kilometer (Straße) dann doch nochmal ins Laufen. Jeder von uns hat natürlich seine eigene Wahrnehmung. Thomas und Wolfgang sind gut drauf, während ich mich immer noch nicht richtig freuen kann. Hängt vielleicht mit meinen Krämpfen ab km 40 zusammen und dass ich noch nie so an meine mentale Grenze gekommen bin. In ein paar Tagen sieht die Welt wieder schöner aus.
Noch entspannt in der Ferienwohnung
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